Akzeptieren

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Zur Datenschutzerklärung

Philipp J. Neumann, Regisseur

Künstlerinfos

Philipp J. Neumann

Kontakt

Philipp J. Neumann wurde 1977 in Leipzig geboren. Im Alter von sechs Jahren trat er dem Gewandhaus-Kinder- und Jugendchor bei. Mit 15 Jahren inszenierte er sein erstes Theaterstück und begann, Kurzfilme zu drehen. 1999 folgte die erste Arbeit für die Opernbühne, Christoph Willibald Glucks »Orfeo ed Euridice« als Open-Air in der Kirchruine zu Wachau.

Seitdem hat Philipp J. Neumann mehrere Opern inszeniert, u.a. Händels »Acis and Galatea« mit der Bach Society of Columbia University in New York und Leipzig, Krásas »Brundibár« in Leipzig und in Tel Aviv, Stephan Königs »Amadeus' Klavier« (UA) und Jenkins' »Eloise« am Gewandhaus zu Leipzig, Bresgens »Der Mann im Mond« an der Oper Leipzig, Ravels »L'Enfant et les Sortilèges« an der Musikalischen Komödie Leipzig, Puccinis »La Rondine« in Gera und »Mörder Kaspar Brand« (UA) an der Deutschen Oper am Rhein, Düsseldorf. 2013 folgt die Uraufführung des musikalischen Theaters »Der Ring« im Rahmen der Richard Wagner Festtage der Stadt Leipzig. Philipp J. Neumann schuf die Bühnenbilder zu den meisten seiner Inszenierungen und schrieb u.a. die Libretti für Auftragswerke der Oper Leipzig, des Leipziger Gewandhauses, der Deutschen Oper am Rhein und des Staatstheaters Cottbus.

Die 2005 entstandene Inszenierung von Hans Krásas Theresienstadt-Oper »Brundibár« gastierte 2009 und 2010 unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Deutschland und Israel. Im Oktober 2010 inszenierte er als 1. Preisträger des mitteldeutschen Theaterwettbewerbs »Prophezeiung 20/11« im Rahmen des internationalen Festivals euro-scene Leipzig am Thalia Theater Halle und im Festspielhaus Hellerau/Dresden.

Seit 1997 schrieb und drehte Philipp J. Neumann mehrere Kurz-und Imagefilme sowie den Spielfilm »Der Ton in der Mitte«, die Dokumentationen »Das geliebte Moll« und »Ins Fremdland«. Seine Filme liefen im Wettbewerb verschiedener Festivals (Berlin, Leipzig, Dresden, Münster, Bamberg) und gewannen Preise, zuletzt der hoch gelobte Kurzfilm »Atropos« (Goldener Reiter beim Filmfest Dresden, Jurypreis beim Kurzsüchtig Filmfestival).

Philipp J. Neumann ist Gründungsmitglied der Richard Wagner Gesellschaft Leipzig 2013. Außerdem konzipierte und inszenierte er mehrere Veranstaltungen und Performances für die Wagner Festtage Leipzig und Yadegar Asisis »EverestDeconstruction« - die Zerstörung des weltgrößten Panoramabildes im Panometer Leipzig, 2005.

 

Pressestimmen

Mörder Kaspar Brand (UA) (Deutsche Oper am Rhein, Düsseldorf 2012)

„Große Gefühle zwischen Zirkusglanz und Mörderseele"

Westdeutsche Zeitung, Juni 2012

»Bewegende Uraufführung von Anno Schreiers Mörder Kaspar Brand in Düsseldorf. [...] Das ist fantastisch und handfest. Gleiches gilt für Neumanns Inszenierung, der als magisches Bild für den zerrütteten Geisteszustand Kaspar Brands eine Zirkusarena nutzt und Bilder von irrlichternder Normalität und bestürzender Wahnsinnigkeit kreiierte.«

Badische Neueste Nachrichten, Juni 2012

»Neumann, der auch als Regisseur und Szenograf der Uraufführung in der ehemaligen Paketpost am Düsseldorfer Hauptbahnhof ist, lässt Schattenspiel, archaische Tiersymbole und einen Pantomimen auffahren und übersetzt geschickt die schnellen Schnitte der Handlung.«

Opernwelt, August 2012

»Ausgezeichnet Neumanns Personenführung in und um das Kreisrund der Arena. [...]«

opernnetz.de, Juni 2012

»Es ist eine grausige, aber durchaus plausible Geschichte, die Librettist Philipp J. Neumann da auftischt. Abgesehen von einigen gestelzten Formulierungen ist eine spannende Opernvorlage entstanden.«

Theater Pur, Juni 2012

Beste Inszenierung (Stück nach 1945): Mörder Kaspar Brand

Frieder Reininghaus (Deutschland-Radio, Deutschlandfunk, Österreichische Musikzeitschrift) / Saisonrückblick in „Die Welt", Oktober 2012

Beste Inszenierung (Stück nach 1945): Mörder Kaspar Brand

Christian Wildhagen (FAZ) / Saisonrückblick in „Die Welt", Oktober 2012

 

Prophezeiung 20/11 (UA) (Festspielhaus Dresden/Hellerau, Thalia Theater Halle, euro scene Leipzig 2010/11)

„Neumann / Sembdner verstehen es, so sanft zu verstören dass die Spannung nie zusammen bricht. Rätselhaft und Furcht erregend, aber auch ästhetisch. Tanz auf der Höhe unserer Zeit."

kultiversum.de, November 2010

„alles strahlt bei Philipp J. Neumanns Instinkttheater Bedrohung aus [...] beeindruckend auch die bewegliche Decke aus Plastikwolken, die mal verengt, mal vergrößert und so den Raum genau absteckt, in dem sich wie ein Experiment die Suche der entmenschlichten Menschen abspielt."

Leipziger Volkszeitung, November 2010

 

Eloise (Gewandhaus zu Leipzig, 2010)

„In die ansprechende Inszenierung von Philipp J. Neumann wird gekonnt der gesamte Mendelssohnsaal einbezogen. Die schlichte Handlung gewinnt [...] eine poetische Magie."

Leipziger Volkszeitung, März 2010

 

Brundibár (Gewandhaus zu Leipzig, Gastspiele in Berlin und Tel Aviv, 2010/2005)

„The audience, in which there were also many children, cheered and movie cameras whirred in the auditorium. Ostensibly, this was another premiere of a European opera production for children. In fact, it was an event nearly unparalleled in history."

Haaretz, Israel, Januar 2010

„Für die großartige Inszenierung zeichnete Philipp J. Neumann verantwortlich [...] Eine beeindruckende Produktion!"

YNETnews, Israel, Januar 2010

 

L'Enfant et les Sortilèges (Musikalische Komödie der Oper Leipzig, 2008)

„So aber hat sich Philipp J. Neumann für seine Sicht auf Ravels Kindertraum-Oper [...] gekonnt im Zwischenreich eingenistet [...] eine entzückende Produktion."

Leipziger Volkszeitung, Juni 2008

„Der Regisseur Philipp J. Neumann führt das mit viel Phantasie auf zwei Ebenen vor, im Zimmer des Jungen und in der darunter liegenden Etage mit den Sängern und Spielern der Tiere und Gegenstände, die mit Tieren auf Stangen den Unhold sein Unwesen begreiflich machen."

Leipzigs Neue, Juni 2008

 

La Rondine (Bühnen der Stadt Gera, 2008)

„Mehr Spielraum gönnte Regisseur Philipp J. Neumann der "Schwalbe" [...]. Ihr zugesellt sind auf der bühnenartigen Bärenfell-Plattform einige höchst zweifelhafte Herren. Deren in weißen Handschuhen der Unschuld steckende Hände grabschten heftigst nach den während einer Massenorgie eingesetzten Erotikdummies. Inmitten dieser perversen Eleganz sang das Geraer Ensemble sehr anständig [...]."

Thüringer Allgemeine, November 2008

 

Der Mann im Mond (Oper Leipzig, 2006)

„Poetisch und professionell."

Leipziger Volkszeitung, Oktober 2006

 

Amadeus' Klavier (UA) (Gewandhaus zu Leipzig, 2006)

„Eine überzeugende Inszenierung für ein wunderbar vielschichtiges Werk, dem der Weg auf viele Bühnen zu wünschen ist."

Leipziger Volkszeitung, Juni 2006

„Philipp Neumann schuf [...] das abwechslungsreiche Libretto und führte Regie. [...] In 25 Szenen entsteht ein interessantes Bild von den bis London führenden, ebenso anregenden wie strapaziösen Reisen der Familie mit den Wunderkindern Wolfgang Amadeus und Nannerl."

Leipzigs Neue, Juni 2006

 

Wagner:Vorspiel (Wagner Festtage Leipzig, 2006)

„Aber das chaotisch-bunte Treiben wirkt nur scheinbar willkürlich, tatsächlich ist alles Kommentar zum musikalischen Geschehen, korrespondiert mit ihm oder konterkarikiert es. [...] Diese Freiheit in der theatralischen Umsetzung erzeugt eine Leichtigkeit, die der Ideologisierung Wagners und seiner Werke den Kampf angesagt zu haben scheint."

Leipziger Volkszeitung, Mai 2006

„Neumanns Konzept musikalischen Hochgenus mit improvisatorischer Freude und unorthodoxen Spiel zu kombinieren geht trefflich auf. Abseits von elfenbeinerner Werktreue, die neue Zuhörer eher abschreckt, ist ihm ein Abend gelungen, der Lust macht auf mehr Wagner (in Leipzig), der vor allem jungen Menschen Lust macht, sich an den auf einen unerreichbaren Sockel stehenden Musiker, Dichter und Menschen Wagner heranzuwagen."

Leipzig Almanach, Mai 2006