Akzeptieren

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Zur Datenschutzerklärung

 

Catherine Hunold, Sopran

Künstlerinfos

Catherine Hunold

Kontakt

Catherine Hunold erlangte bereits in jüngeren Jahren große Anerkennung für ihre kraftvolle Stimme sowie ihr leidenschaftliches und tief empfundenes Musikalisches Können, welche den Grundstock für ihr internationales Karrieredebüt legten. Mit ihrer erstmaligen Darbietung der Isolde am Staatstheater Prag, wendete sie sich einer der anspruchsvollsten Rollen der dramatischen Sopranliteratur zu.

In ihrer vorangegangenen Saison brillierte Catherine Hunold erstmalig als Brunhilde in Wagners Die Walküre neben Willard White als Wotan an der Opéra des Rennes. Anlässlich der Biennale Massenet an der Opéra Théâtre de Saint-Étienne bot sie eine erfrischende Darbietung der Anahita in Le Mage (CD-Aufnahmen) sowie als Flora in Les Barbares von Saint Seans (bei den International Opera Awards) und in der Hauptrolle der Berenice von Albéric Magnard an der Opéra de Tours. In einer Übertragung des französischen Fernsehens sang sie des Weiteren die Madame Lidoine in Poulencs Dialogues des Camélites an der Angers-Nantes Opéra.

Zu den Highlights ihrer Saison 2011/12 zählen überdies Auftritte in der Titelrolle der Francesca da Rimini von Ambroise Thomas an der Opéra-Théâtre de Metz Métropole, das Verdi Requiem mit dem Het Brabants Orchestra im Eindhoven Muziekgebouw und Rotterdam De Doelen und sprang in Elektra als 5. Magd an der Opéra National de Montpellier ein.

In Europa absolvierte Catherine Hunold bereits zahlreiche Konzerte und Aufführungen. Diese umfassen Gustav Mahlers Des Knaben Wunderhorn an der Vlaamse Opera mit Graham Johnson sowie die meisten großen Rollen für dramatischen Sopran wie z.B. Mahlers  8. Sinfonie mit dem Trondheim Sinfonieorchester und dessen Musikalischem Leiter Eivind Aadland, das Verdi Requiem im Hôtel des Invalides in Paris, Beethovens 9. Sinfonie unter der Leitung von Jonathan Schiffman an der Opéra Grand Avignon und an der Opéra de Toulon.

Zudem überzeugte sie unlängst in einer Reihe von Opernaufführungen wie z.B. als Lady Macbeth in Verdis Macbeth in Paris, Bessie mit Angelika Kirschlager in Kurt Weills Mahagonny Songspiel am Theatre de Champs Elysees und dem Theater an der Wien, als Blumenmädchen und Kundry als Ersatz in Parsifal unter Philippe Auguin in der Opéra de Nice, Pepa in Mateo Falcone von Theodore Gouvy an der Opéra-Théâtre de Metz Métropole mit Jean-Philippe Lafont, Agnès in La Nonne sanglante von Hector Berlioz unter der Leitung von Alain Altinoglu, Ilsa in der Weltpremiere von Lucien Posmans Hercules Haché an der Vlaamse Opera, Clorinda in Il Combattimento di Tancredi e Clorinda von Claudio Monteverdi sowie Electre in Idomenée von André Campra am Hessischen Staatstheater Wiesbaden.Unter Jean-François Zygel sang sie am Théâtre du Châtelet die Sieglinde und Brunhilde in Die Walküre, Marie in Alban Bergs Wozzeck, Madame Lidoine in Dialogues des Carmélites und die Titelrolle in Jenufa von Leoš Janáček. Sie nahm auch an der TV-Show „The Music Box 2009" des Senders France 2 teil, welche den Frauenstimmen gewidmet war.

Studium

Catherine Hunold ist  Preisträgerin einiger internationaler Wettbewerbe und erhielt unter anderem den Großen Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb in Arlen, den zweiten Preis des internationalen „Opernwettbewerbs Maria Kraja" in Tirana/Albanien, die Goldmedaille junger Solisten beim Concours International Nei Stëmmen in Luxemburg sowie den Sacem Preis 2002 für ihre Interpretation von Liedern Francis Poulencs und war Finalistin des berühmten „Great Wagner Voices 2006".

Im Alter von 11 Jahren machte die geborene Pariserin Hunold bereits ihre ersten Opernschritte an der Opéra Comique in L'ecume des jours von Anton Denisov. Nachdem ihr Talent früh erkannt wurde, arbeitete sie mit solch ausgezeichneten Musikern wie der französischen Koloratursopranistin Mady Mesple in Paris, Dame Margaret Price im Opernstudio der Vlaamse Opera, Graham Johnson, Christa Ludwig sowie Malcolm King zusammen.

Auf die persönliche Einladung von Christa Ludwig nahm sie an deren Masterklasse zu Strauss', Wagners und Puccinis Heldinnen an der Académie musicale de Villecroze teil,  erweiterte ihr Repertoire mit Ariadne, Elsa, Tosca und Marschallin und war zudem Empfängerin des Villecroze Foundation Career Grant, um sich mit Christa Ludwig auf ihre zukünftige Rolle in Wien vorzubereiten. In Paris wechselte sie, mit dem Bass-Bariton Malcolm King, endgültig zum Repertoire eines dramatischen Soprans.

Aktuelles

Seit 2014: Debüt an der Opera National de Paris Bastille als Brünnhilde in Der Ring der Nibelungen, Ortrud in Wagners Lohengrin, die Titelrolle in Puccinis Turandot und Leonore in Beethovens Fidelio an der Opéra de Rennes, Brunhilde in Wagners Die Walküre neben Willard White als Wotan an der Opéra des Rennes.  An der Biennale Massenet an der Opéra Théâtre de Saint-Étienne, Anahita in Le Mage (CD-Aufnahme), Flora in Les Barbares von Saint Saens, Hauptrolle der Berenice von Albéric Magnard an der Opéra de Tours. In einer Übertragung des französischen Fernsehens sang sie des Weiteren die Madame Lidoine in Poulencs  Dialogues des Carmélites an der Angers-Nantes Opéra.

Demnächst: Debüt am ROH als Ortrud (cover) nächste Spielzeit, sowie am Capitole de Toulouse 2018-2019 in der Titelpartie der Ariadne auf Naxos, danach Madame Lidoine in Dialogues des Carmélites in 2019-2020. In 2019-2020, Debüt an der Opéra de Nancyet de Lorraine als Brunehilde in Sigurd/Reyer 

Repertoire

 

(From Dramatic Soprano to Zwischenfach)

Beethoven: 9. Sinfonie;  Fidelio, Leonore

Bellini: Norma, Adalgisa/Norma

Berg: Wozzek, Marie

Berlioz: Les Troyens, Cassandre / Didon; La Damnation de Faust, Marguerite

Campra: Idoménée, Electre

Donizetti: La Favorite, Léonore

Dvorak: Rusalka, Fremde Fürstin

Dukas: Ariane et Barbe-Bleue, Ariane

Gouvy: Mateo Falcone, Giuseppa

Halevy: La Juive, Rachel

Magnard: Bérénice, Bérénice

Mahler: 8. Sinfonie,  Soprano II

Mascagni: Cavalleria Rusticana, Santuzza

Massenet: Le Mage, Anahita; Le Cid, Chimène

Meyerbeer: Les Huguenots, Valentine

Offenbach: Les Contes d'Hoffman, Giulietta

Poulenc: Dialogues des Carmelites, Madame Lidoine

Puccini: Turandot, Turandot; La Fanciulla  del west, Minnie; Il Tabarro, Giorgetta

Saint-Saens: Les Barbares, Floria; Samson et Dalila, Dalila

R. Strauss: Elektra, Elektra; Salome , Salomé; Die Frau ohne Schatten, Die Färberin;

Ariadne aus Naxos, Ariadne; Vier Letzte Lieder

A. Thomas: Francoise de Rimini, Francesca

Verdi: Macbeth, Lady Macbeth; Requiem, Soprano; Nabucco, Abigaille; 

La Forza del destino, Leonora; Don Carlo, Eboli; Aida, Amneris/Aïda

Villenave: Affaire étrangère, La reine

Wagner: Lohengrin, Ortrud; Parsifal, Kundry; Siegfried, Brünnhilde; Tristan und Isolde, Isolde Die Walküre, Brünnhilde; Tannhäuser, Venus; Wesendonck Lieder

Weill: Mahagonny Songspiel, Bessie