Akzeptieren

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Zur Datenschutzerklärung

Alexandre Myrat, Dirigent

Künstlerinfos

Alexandre Myrat

Kontakt

Alexandre Myrat wurde in Volos (Griechenland) geboren.

Im Alter von 13 Jahren entdeckte er die Musik und nur 7 Jahre später dirigierte er bereits sein erstes Konzert beim Klassikfestival MIDEM in Cannes 1970 mit dem Orchestre de Monte-Carlo und dem Violinisten Henryk Szeryng. 

Unter Igor Markevitch, Max Deutsch und Nadia Boulanger, welche ihn als „geborenen Dirigenten" beschrieb, studierte er in Paris.

Nach seiner ersten Aufführung von Darius Milhaud's l'Orestie, welche er für Radio-France 1976 dirigierte, begann Alexandre Myrats internationale Karriere, welche ihn in Länder wie Frankreich, Belgien, die Niederlande, Großbritannien, Italien, Spanien, Jugoslawien, Bulgarien, Deutschland, Griechenland und Korea führte, um nur einige zu nennen. 

Im selben Jahr war er zudem Preisträger des Gino Marinuzzi Wettbewerbs in San Remo. 

Alexandre Myrat wurde 1977 französischer Staatsbürger, seitdem arbeitete er regelmäßig mit Orchestern von Radio-France zusammen und dirigierte diese nicht nur bei Aufnahmen, Konzerten und verschiedenen Premieren, sondern 1978 auch bei der unvergesslichen Weltpremiere der Sinfonie 'La journée de l'existence' von Ivan Wyschnegradsky. Dieses Live-Konzert, als CD von Shiiin in Zusammenarbeit mit der INA erschienen, erhielt schwärmende Kritiken und er wurde dafür mit der 'Diapason d'Or' geehrt, welche er seiner Kollektion von Auszeichnungen für seine EMI- und AUVIDIS-Aufnahmen hinzufügen konnte. 

Im Jahr 1984 gründete er Le Sinfonietta - Orchestre régional de Picardie, dessen Künstlerischer Leiter er bis 1989 war. Während dieser Zeit wurde er für seine Interpretationen von Mozarts Werken bekannt. 

Zudem wurde er als Gastdirigent von vielen Ensembles eingeladen wie z.B. dem Orchestre national de Belgique, dem Orchestre symphonique de Liège, dem Norwegian Chamber orchestra, den London Mozart Players und dem English Chamber Orchestra. 

Für die BBC veröffentlichte er mehrere Aufnahmen und dirigierte das Edinburgh Youth Orchestra für drei aufeinanderfolgende Jahre, mit welchem er auch die Auszeichnungen „Bestes Orchester" und „Beste Aufnahme" beim Internationalen Wettbewerb von Wien erhielt. Ab 1991 führte er eine regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Megaron in Athen ein und gründete La Camerata, welches unter seiner talentierten Leitung als erstes griechisches Orchester internationales Ansehen erlangte und mit welchem er für verschiedene Opern zusammenarbeitete. Während seiner 20 Jahre als Musikalischer Leiter dieses Ensembles, veröffentlichten sie verschiedene Aufnahmen, zu denen Le Retour d'Ulysse, eine Oper von Thanos Mikroutsikos zählt (aufgeführt an der Opera de Montpellier / beim Festival de Radio-France und dem Maggio Musicale Fiorentino in Florenz) sowie Prokofjew's Peter und der Wolf, Saint-Saëns' Der Karneval der Tiere, Music Stories (Thanos Mikroutsikos / Gary Burton) und eine Reihe an Aufnahmen von Mozart mit dem Kammerorchester Pforzheim. 

Zudem unternahmen sie eine Tournee durch Spanien mit Mstislav Rostropovitch. 

Im Jahr 2003 nahm er am Athens Festival teil und eröffnete das Festival Celibidache in München mit der Violinistin Ida Haendel. 2004 dirigierte er zudem alle wichtigen Konzerte im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen in Athen.

Während der Saison 2005/2007 war er der Erste Gastdirigent des Patras Orchestra als Teil des 'Patras 2006: European Capital of Culture'. 

Im November 2006 dirigierte er die griechische Premiere von Stravinsky's ' Noces' mit dem  SWR Vokalensemble im Athener Megaron.

Weiterhin ist Alexandre Myrat seit 2006 Vorstandsmitglied der Académie Lyrique de Vendôme sowie seit 2008 Erster Gastdirigent des Targu-Mures Philharmonic Orchestra. 

2011 wurde er zum Künstlerischen Leiter des Thessaloniki State Symphony Orchestra ernannt. Durch seine beachtlichen Erfahrungen mit französischen Orchestern, aus denen er seine Inspiration schöpfte, brachte er einen neuen Ansatz in dieses Orchester mit seinen 120 Musikern, indem nicht nur die musikalische Exzellenz in den Focus gestellt, sondern die klassische Musik zudem einem größeren Publikum zugänglich gemacht werden sollte.

Im Jahr 2004 erhielt er von der Französischen Regierung den Titel „Chevalier des Arts et Lettres" und 2013 zudem die Beförderung zum "Officier des Arts et des Lettres". 

Aktuelles

Ständiger Gastdirigent der Filarmonica Târgu, Romania

Künstlerischer Leiter der Thessaloniki Symphony Orchestra (2011-2014)

Repertoire Bühnenwerke

Gluck  Iphigénie en Tauride

Cimarosa  Il Matrimonio Segreto

Weber  Der Freischütz

Beethoven 
Fidelio

Glinka  Ivan Soussanine

Tchaikowsky  Eugene Oneguine

Verdi La Traviata; Otello

Gounod  Roméo et Juliette; Faust

Massenet  Thaïs; Werther; Manon

Offenbach  Les Contes d' Hoffmann

Berlioz  La Damnation de Faust

Strauss Salome; Electra

Bartok  Le Chateau de Barbe Bleue

Stravinsky  Oedipus Rex; The Rake 's Progress; Les Noces (ballet); Mavra

Berg  Wozzeck

Poulenc Dialogue des Carmélites

Weil  Mahagonny

Britten The turn of the Screw

Mozart Così fan Tutte; Le Nozze di Figaro; Die Zauberflöte; Don Giovanni; La Clemenza di Tito; Die Entführung aus dem Serail 

Rossini  Il Barbiere di Sevilla

Bizet  Carmen

Saint-Saëns  Samson et Dalila

Wagner  Der fliegende Holländer; Die Walküre; Das Rheingold